Welt-Down-Syndrom-Tag

21.03.2017 01:00 Uhr


Auch 2016 findet am 21. März wieder der Welt-Down-Syndrom-Tag statt, der 2006 von den Organisationen Downsyndrome International (DSI) und European Downsyndrome Association (EDSA) eingeführt wurde.

Das Down-Syndrom ist eine spezielle Genmutation, bei der das 21. Chromosom teilweise oder komplett vorliegt. Die übliche Bezeichnung des Syndroms ist eigentlich Trisomie 21. In der Regel weisen Betroffene typische körperliche Merkmale wie zum Beispiel ein rundes Gesicht, das im Profil eher flach ist, leicht schräg aufwärts gerichtete Augen, Muskelschwäsche, breite Hände mit kurzen Fingern, ein schmaler und hoher Gaumen und in der Regel liegt die Körpergröße unter dem Familiendurchschnitt.

Die kognitiven Fähigkeiten sind meistens auch so beeinträchtigt, dass Betroffene geistig behindert sind.

Die Wahrscheinlichkeit von Neugeborenen mit dem Down-Syndrom liegen zirka zwischen 1:500 und 1:800, in Deutschland in etwa bei 1:500.

Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen steigt mit dem Alter der Mutter. Wahrscheinlich liegt das daran, dass bei der Frau schon vor der Geburt Eizellen reifen und diese bei zunehmendem Alter mehr Fehler aufweisen können.

Ungeklärt ist aber noch warum Jungs mehr betroffen sind als Mädchen.

 

Ort: Weltweit

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