PRESSEMITTEILUNG 02/2015 203 Mio. Euro: BKK VerbundPlus verabschiedet Rekordhaushalt

 05.02.2015

ULM/BIBERACH. Einen Rekordhaushalt in Höhe von 203 Mio. Euro hat der Verwaltungsrat der BKK VerbundPlus verabschiedet. Darin enthalten sind Leistungsausgaben in Höhe von 191 Mio. Euro. Davon verbleiben rund 90 Mio. Euro im Großraum Ulm/Biberach, wo etwa 35.000 der 80.000 VerbundPlus-Versicherten leben oder arbeiten. Im Vorjahr – also noch vor der Fusion mit der BKK Kassana – hatten beide Betriebskrankenkassen zusammen rund 176 Mio. Euro für Leistungen ausgegeben, die ihren Versicherten zugute kamen. Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2015 geht von einer Ausgabensteigerung um rund 8,4 Prozent aus.

Mehr als 38 Mio. Euro entfallen laut Haushaltsplan auf Leistungen im Bereich der ärztlichen Behandlung. Die Ausgaben für zahnärztliche Behandlung, Zahnvorsorge und Zahnersatz belaufen sich auf mehr als 16 Mio. Euro. Für Arzneien, Verband-, Heil- und Hilfsmittel will die Krankenkasse knapp 45 Mio. Euro ausgeben. Größter Ausgabeposten bleibt die Krankenhausbehandlung, für die rund 57 Mio. Euro eingeplant sind. Aufgrund der demographischen Entwicklung der Bevölkerung ist mit einem Ende der Kostenspirale nicht zu rechnen. Fusionsbedingte Synergieefekte sollen bei den Verwaltungskosten dagegen Einsparungen von 4,3 Prozent bringen. Diese werden inklusive Personalkosten mit knapp unter 10 Mio. Euro beziffert. Mit 119 Euro je Versichertem gehört die BKK VerbundPlus damit zu den effizientesten Krankenkassen in Deutschland. Aufgrund der hohen Wirtschaftlichkeit konnte die VerbundPlus zum Jahreswechsel den Beitragssatz für ihre Mitglieder auf 15,2 Prozent senken und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt aller Gesetzlichen Krankenkassen, der bei 15,5 Prozent liegt.


Verwaltungsratsvorsitzende im Amt bestätigt


Die Fusion der beiden Kassen brachte auch eine Neuordnung des
dreißigköpfigen Verwaltungsrates und seiner achtzehn Stellvertreter mit
sich, die kürzlich in einer konstituierenden Sitzung vollzogen wurde. Im
Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Dr. Bernhard Beck (Mitglied des
Vorstands der EnBW). Sein Stellvertretender bleibt weiterhin Albert Bayer.
Die komplette Zusammensetzung des Gremiums können Sie im Internet
unter www.bkk-verbundplus.de nachlesen.

Auch bei der anschließenden Bestellung des Vorstandes gab es keine
Überraschungen. Der bisherige Vorstand Dagmar Stange-Pfalz wurde zur
Vorstandsvorsitzenden ernannt. Ihr zur Seite steht Werner Wedig, der bis
zum Jahreswechsel die Geschicke der BKK Kassana geleitet hatte. (ps)



Vorstand und Verwaltungsratsvorsitzende der BKK VerbundPlus auf einen Blick. Von links: Werner Wedig, Dagmar Stange-Pfalz, Dr. Bernhard Beck und Albert Bayer. (Foto: BKK VerbundPlus)  


Fakten zur BKK VerbundPlus:


· Die BKK VerbundPlus ist eine bundesweit geöffnete Krankenkasse und hat Ihren Sitz in Biberach. Im Jahre 2007 ist sie aus einem Zusammenschluss der BKK Energieverbund mit der BKK SCHWENK entstanden. Letztere wurde bereits 1889 als Fabrikkrankenkasse für die SCHWENK Zement KG in Ulm gegründet. Ihre aktuelle Größe von mehr als 80.000 Versicherten erlangte die VerbundPlus am Jahresanfang 2015 durch Fusion mit der BKK Kassana, der Krankenkasse der bayerischen Sparkassen und des ADAC. Schlanke Strukturen, wenig Bürokratie und kurze, schnelle Entscheidungswege tragen zu einer hohen Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit bei, welche die BKK VerbundPlus im Wettbewerb auszeichnen.

· Focus Money (33/2014) bescheinigt der BKK VerbundPlus bei der Beurteilung der Finanzdaten mit dem Urteil „besonders stark“ eine außerordentliche Finanzkraft. Außerdem wurde sie von Focus Money für die „Beste zahnmedizinische Versorgung“ unter den regionalen Krankenkassen ausgezeichnet.

· Firmensitz ist München, Karolinenplatz 5. Standort der Hauptverwaltung ist Biberach, Bismarckring 64.

· Mitglieder des Vorstandes sind Dagmar Stange-Pfalz (Vorsitzende) und Werner Wedig.

· Die BKK VerbundPlus betreut ihre Versicherten in regionalen Servicecentern in Biberach, Ulm, Stuttgart, Karlsruhe, Rheinfelden, Dresden und Bernburg (Sachsen-Anhalt).

 


Ansprechpartner für die Presse:
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30.01.2015   MS


 

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