TK-Pressemitteilung: Im Südwesten am wenigsten Todesfälle wegen Krebs

 23.01.2015
Stuttgart, 22. Januar 2015. Gemessen an der Einwohnerzahl sterben in Baden-Württemberg mit Abstand die wenigsten Menschen an Krebs. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) gab es im Südwesten im Jahr 2013 bezogen auf 100.000 Einwohner rund 235 Sterbefälle aufgrund von Krebserkrankungen. Das ist im bundesweiten Vergleich der niedrigste Wert. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 278 Todesfällen. Die TK beruft sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes.
In Sachsen-Anhalt (362 Sterbefälle auf 100.000 Einwohner) und dem Saarland (336) sterben die meisten Menschen an Krebs. Die niedrige Sterberate in Baden-Württemberg liegt zum einen daran, dass weniger Menschen an Krebs erkranken als im Bundesdurchschnitt. So wurden im Südwesten im Jahr 2013 rund 1600 Menschen auf 100.000 Einwohner mit Krebs im Krankenhaus behandelt, im Bundesdurchschnitt waren es über 1800.

Den zweiten Grund sieht die TK in Baden-Württemberg in der sehr guten Behandlung von Krebspatienten. "Im Südwesten wird an vielen Kliniken Spitzenmedizin geboten, die allen gesetzlich versicherten Patienten zugutekommt. So werden in der Krebsmedizin zunehmend altersangepasste Therapien eingesetzt. Dabei wird die Behandlung in Kooperation mit Altersmedizinern an bestimmte Eigenschaften der Patienten wie Gesundheitszustand, Mobilität, geistige Fitness, Ernährung oder deren soziale Situation angepasst", sagte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg.



Hinweis für die Redaktion:

In Baden-Württemberg sind im Jahr 2013 rund 169.000 Menschen aufgrund von Krebserkrankungen stationär behandelt worden, an Krebs gestorben sind rund 24.900 Patienten.



Grafik mit dem Vergleich der einzelnen Bundesländer



Informationen zum TK-Netzwerk Spitzenmedizin in Baden-Württemberg sind abrufbar unter www.tk.de, Webcode 666906


23.01.2015 MS

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