Medizinalhanf bei Tourette

 04.11.2014
Was uns am Herzen liegt....

In Deutschland gibt es rund 250 Patienten, die aufgrund verschiedener Erkrankungen legal Medizinalhanf (lat. Cannabis) über die Apotheke beziehen. Dieser Freigabe der Bundesopiumstelle in Bonn geht ein langes Antragsverfahren voraus und sie ist mit strengen Auflagen verbunden. Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn alle herkömmlichen Medikamente, die für die entsprechende Erkrankung indiziert sind, wirkungslos waren oder nicht vertragen wurden.

Ein Teil dieser Patienten lebt mit dem Tourette-Syndrom. Unsere Selbsthilfegruppe hat diese Veranstaltung für Sie organisiert, um über den Einsatz und die Wirkung des Medikaments Hanf am Beispiel des Tourette-Syndroms zu informieren.

Ziele sind, Berührungsängste mit Menschen mit Tourette abzubauen und Stigmatisierung entgegenzuwirken. Durch Aufklärung möchten wir dazu beitragen, dass die alte Heilpflanze Hanf wieder als Medikament Akzeptanz findet, so wie bei dem Einsatz von Morphinen und Opiaten.

Wir distanzieren uns jedoch ausdrücklich von jeder politischen Meinung oder Stellungnahme.

Durch Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihre Teilnahme können Sie einen großen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität der Betroffenen Menschen leisten. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

Tanja Petit, Veranstaltungsorganisation


Tourette-Selbsthilfegruppe / Dillingen
Kontakt für den Raum Augsburg:
Anni Hörmann, anni.hoermann@freenet.de , Telefon 09075/1019

Kontakt für den Raum Ulm:
Tanja Petit, t.petit@t-online.de, mobil unter 0176 63314416

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