DAK-Gesundheit in Ulm rät zur Impfung gegen Grippe -

 08.10.2014
Zahl der Patienten in vier Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen

Ulm, 08. Oktober 2014.

Die Zahl der Grippepatienten ist innerhalb von vier Jahren bundesweit um mehr als ein Drittel gestiegen. Das geht aus einer Auswertung interner Daten der DAK-Gesundheit hervor. 2013 mussten demnach 79.710 Versicherte wegen einer echten Grippe zum Arzt. 2010 waren es 58.698. In Baden-Württemberg gab es eine Steigerung der Grippefälle von 6.720 (2010) auf 8.964 (2013). Aufgrund dieser Entwicklung rät die Krankenkasse in Ulm, sich jetzt mit einer kostenlosen Impfung davor zu schützen.

Wie stark die Grippewelle 2014 sein wird, lässt sich aus den Zahlen nicht sicher ableiten. Auch wenn es in der Vergangenheit Jahre gab, in denen die Krankheit weniger heftig um sich griff, warnt deshalb die DAK-Gesundheit in Ulm davor, die Grippe auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die Influenza oder echte Grippe ist eine ernstzunehmende Krankheit, mit der man auf jeden Fall zum Arzt gehen sollte“, sagt Silke Rusch, Leiterin Servicezentrum. „Am besten schützt eine Impfung.“

Körper wird anfällig für weitere Infektionen
Impfen lassen sollten sich vor allem Menschen, die wegen eines geschwächten Immunsystems als besonders gefährdet gelten. Das sind beispielsweise Menschen ab 60 Jahre und Schwangere. Hinzu kommen Leute, die Kontakt mit diesen Gruppen haben. „Am besten bespricht man mit seinem Hausarzt, ob eine Grippeschutzimpfung notwendig ist“, empfiehlt Rusch. Die Symptome einer echten Grippe reichen bei einem schweren Verlauf von Schüttelfrost über Husten bis hin zu starkem Fieber. Die Krankheit kann den Körper anfällig für weitere Infektionen machen. Informationen zu Impfungen gibt es im Internet unter www.dak.de/impfen.


Die DAK-Gesundheit ist die drittgrößte Krankenkasse in Deutschland. In der Region Ulm betreut sie 16000 Versicherte.

Quelle:


DAK-Gesundheit, 22789 Hamburg
www.dak.de

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