TK in Baden-Württemberg startet Kampagne für mehr Prävention

 22.09.2014
Stuttgart, 18. September 2014.

In Schulen und Kindergärten, in Kommunen, in Betrieben: In all diesen "Lebenswelten" sieht die Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg noch viel Spielraum für mehr Gesundheitsförderung und Prävention. Die Krankenkasse startet deshalb eine Kampagne, um das Thema Gesundheit stärker im Bewusstsein der Menschen im Südwesten zu verankern.

Den Auftakt für die Initiative bildet eine Präventionstour durch Baden-Württemberg. In insgesamt acht Städten ist die TK unterwegs, um im Gespräch mit Bürgern und Vertretern von Kommunen darüber zu informieren, welche Angebote es gibt, um möglichst bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben. "Nur wer gut informiert ist, kann für sich individuell die richtigen Entscheidungen treffen für mehr Gesundheit und Lebensqualität" sagte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, zum Auftakt der Tour.

Die erste Stadt auf der Präventionstour ist Balingen. Am heutigen Donnerstag ist die TK dort auf dem Marktplatz vor Ort. Es folgen Bühl am Montag, 22. September, sowie Göppingen, Tauberbischofsheim und Lörrach an den folgenden Tagen. Zum Abschluss der Tour ist die TK dann zwischen dem 30. September und dem 2. Oktober in Lahr, Heidenheim und Biberach an der Riß präsent.

Mit großen bunten Würfeln, auf denen viele Angebote der Prävention, Gesundheitsvorsorge und Früherkennung abgebildet sind, soll dabei die Neugier der Menschen geweckt werden. "Wir kommen nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern wollen locker mit den Passanten ins Gespräch kommen", betonte Vogt.

Die gesamte Kampagne hat in erster Linie Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen im Blick. "Wenn viele Jugendliche täglich stundenlang in virtuelle Welten abtauchen und dabei Bewegung und Freunde vernachlässigen, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage gezeigt hat, dann brauchen wir neue Wege, um darauf zu reagieren", so Vogt.

Die TK schlägt deshalb vor, ein landesweites Gremium "Gesundheitsdialog Kindheit und Jugend" einzurichten und unter Beteiligung des Kultus- und Sozialministeriums mit konkreten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Jugendliche zu beauftragen.

Die Kommunen sieht die TK in der Pflicht, mehr für die Gesundheit älterer Menschen zu tun. Zunehmende Vereinsamung, Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind nach Einschätzung der TK immer häufiger Ursache für Erkrankungen im Seniorenalter. "Die bereits bestehenden kommunalen Gesundheitskonferenzen sollten dieses Problem in den Mittelpunkt stellen", forderte Vogt.

Derzeit gibt es in 36 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg kommunale Gesundheitskonferenzen. Die erste wurde im Jahr 2010 in Reutlingen eingerichtet.
Die TK-PräventionsTour
Kommunale Gesundheitskonferenzen in Baden-Württemberg

Quelle:
Techniker Krankenkasse
Landesvertretung Baden-Württemberg
Presselstraße 10, 70191 Stuttgart
www.tk.de/lv-badenwuerttemberg

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