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"Ein herausragender Forscher"

 09.02.2010

Professor Döhner erhält Auszeichnung für translationale Krebsforschung

Prof. Dr. Hartmut Döhner (Foto:UK Ulm).

Prof. Dr. Hartmut Döhner (Foto:UK Ulm).

"Es ist mir ein Ehre, an diesem Ort diese Auszeichnung zu bekommen, an dem meine klinische und wissenschaftliche Karriere begonnen hat“, sagte Prof. Dr. Hartmut Döhner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm und Sprecher des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), im Anschluss an die Verleihung des mit 50.000 Euro dotierten Anita- und Cuno-Wieland-Preises, den er am 6. Februar in Heidelberg entgegen nahm.

"Universitäre Kindesbeine"

Der renommierte Mediziner und Forscher erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die translationale Krebsforschung, deren Ziel ist es, Ergebnisse der Grundlagenforschung zum Wohle der Patienten schnell in die klinische Praxis einfließen zu lassen. „Professor Döhner ist ,seit seinen universitären Kindesbeinen’ an ein herausragender Krebsforscher mit translationalem Ansatz und zwar schon zu einem Zeitpunkt, als dieser Begriff noch nicht in aller Munde war“, sagte sein langjähriger Co-Autor und Freund Prof. Dr. Peter Lichter, der die Laudatio hielt. Prof. Döhner arbeitet bereits seit 1990 eng mit der Abteilung „Molekulare Genetik“ am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg unter der Leitung von Prof. Lichter zusammen und forscht seither intensiv an der genetischen Charakterisierung von chronisch lymphatischen Leukämien.
Er verfasste eine Vielzahl innovativer Arbeiten über genetische Veränderungen bei Leukämien und war maßgeblich an der Entwicklung neuer Leitlinien beteiligt, die mittlerweile routinemäßig international bei der Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischen Leukämien eingesetzt werden. Seit 1993 richtet Prof. Döhner seinen Blick zudem auf die akute myeloische Leukämie (AML). Mit einer Vielzahl hochrangiger Wissenschaftler aus Labor und klinischer Forschung versucht er puzzlesteinartig, die Ursachen der AML besser zu verstehen, um Überlebens- und Heilungschancen dieser Leukämieform zu verbessern.

 

Onkologisches Spitzenzentrum

In Ulm liegt dem 52-jährigen gebürtigen Bad Kreuznacher zudem das Intergrative Tumorzentrum (CCCU) des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät besonders am Herzen. Als Sprecher des Vorstands war Prof. Döhner maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung hin zu einem Onkologischen Spitzenzentrum beteiligt, das von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm, Presse und Öffentlichkeitsarbeit    

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