Ulmer Ärzte

Hilfen anzunehmen ist keine Schwäche

 27.01.2010

Neuer Wegweiser für krebskranke Patienten und ihre Angehörigen

Psychosozialer Runder Tisch Ulm. (Fotos: UK Ulm)

Menschen, die von einer Krebs-erkrankung betroffen sind, brauchen nicht nur medizinische Behandlung, sondern Beratung und Unter-stützung in ihrer Lebenssituation. Häufig benötigen auch ihre Familien und Angehörigen, die ihrerseits unter starker Anspannung stehen, Hilfestellungen. Entsprechend vielfältig gestaltet sich daher das Angebot professioneller Ansprech- partner und Selbsthilfegruppen.“ Soweit die einleitenden Sätze zur Neuauflage eines Wegweisers, der gut strukturiert und ausführlich Beratungsangebote für krebskranke Patienten und ihre Angehörigen darstellt.

Ansprechpartner finden

„Unsere neu gestaltete Broschüre soll ermutigen und helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und geeignete Ansprechpartner sowohl an unserem Klinikum als auch in der Nähe des Wohnortes zu finden“, erläutert Dr. Anne D. Rose von der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die engagierte Medizinerin ist Oberärztin der Konsil- und Liaisonpsychosomatik, ein Fachbereich, der sich mit den psychosozialen Folgen körperlicher Erkrankungen und Behandlungsmaßnahmen im Rahmen von „Hightech-Medizin“ auseinandersetzt und geradezu prädestiniert ist für Kooperationen.

"Psychosozialer Runder Tisch Ulm"

Aus diesem Selbstverständnis heraus rief Dr. Rose maßgeblich den „Psychosozialen Runden Tisch Ulm“ ins Leben, der in Form einer interdisziplinären Arbeitsgruppe und u. a. mit  Unterstützung des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) den topaktuellen Wegweiser entwickelte. Patienten und Angehörige finden  Informationen zur „Brückenpflege“, dem „Sozialen Beratungsdienst“ und der „Seelsorge“ am Universitätsklinikum, aber auch zum „Hospiz Ulm e.V.“ und dem „Selbsthilfebüro Korn e.V.“. Aus medizinischer Sicht gibt die „Psycho-Onkologie“ wichtige Hinweise und beantworten Mediziner aus der Klinik für Innere Medizin III drängende Fragen. Den Schlussteil bilden relevante Internetadressen.
„Hilfen anzunehmen ist keine Schwäche“, macht Christa Ranz-Hirt von der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ Patienten und ihren Angehörigen abschließend Mut.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm, Presse und Öffentlichkeitsarbeit    

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